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Herbert Giersch (1921 - 2010) leitete von 1969 bis 1989 das Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Vorher war er u. a. als Professor an der Universität Saarbrücken tätig sowie als Gründungsmitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Der vielfach ausgezeichnete Ökonom hat mehrere Standardwerke der modernen Volkswirtschaftslehre geschrieben, darunter "Allgemeine Wirtschaftspolitik" und "Konjunktur und Wachstumspolitik".
Herbert Giersch ist der große Wirtschaftsweise der Bundesrepublik Deutschland. Kaum jemand hat die ökonomische Entwicklung der Nation von den Wirtschaftswunderjahren bis ins 21.Jahrhundert so durchgehend begleitet und mitgestaltet wie der langjährige Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Sprachlich elegant und präzise hat Giersch die großen Ökonomiedebatten dieser Tage vorweggenommen: Die Globalisierung und ihre Folgen für die Hochlohnregion Deutschland. Die Ursprünge des Beschäftigungsproblems. Die Vernetzung freier Marktwirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die offene Gesellschaft und ihre Wirtschaft lässt deutsche Wirtschaftsgeschichte Revue passieren, greift Grundsatzfragen auf und spricht auch Leser an, die keine ökonomischen Vorkenntnisse mitbringen.
Mit einem Vorwort von Nikolaus Piper.