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Thomas Druyen studierte Jura, Soziologie Und Publizistik. Seit 2006 ist er Direktor des Forums für Vermögenskultur an der Universität Münster. Seit 2007 ist er zudem Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Vermögenskultur an der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien. Außderdem arbeitet er als Berater im Bereich Unternehmenskommunikation bei Banken und Stiftungen.
Die Welt der wirklich Vermögenden hat nichts zu tun mit ein paar Popstars und Sportlern, die ihre Millionen mediengerecht verpulvern. Der Soziologe Thomas Druyen forscht schon lange nach den Fakten des materiellen und immateriellen Vermögens. "Goldkinder" ist für ihn ein Plädoyer, diese Werte sinnstiftend und nutzbringend anzuwenden.
Druyen erzählt vom Unglück, das ein Lottogewinn bringen kann, von sinnvoll eingesetzten New-Economy-Millionen, von protzigen Neureichen und alten Gelddynastein. Er nennt die Zahlen und kennt die Hintergründe. 100 Milliardäre gibt es in Deutschland, ungefähr 800 weltweit. Manche dieser Superreichen sind Vermögende im besten Sinne: Sie übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft. Durch die Initiativer der Bill und Mekinda Gates Stiftung für ein Impfprojekt in Armutsgebieten wurde ein Fond mit 28 Milliarden Dollar zusammengebracht. Andere Wohlstäter stehen dem kaum nach, die Liste der sozial engangierten Vermögenden ist national und international lang. wer die Vermögenden sind und was sie motiviert, ist bei steigender finanzieller Macht in privater Hand von Höchstem Interesse. Vermögen hat für Thomas Druyen aber nicht nur mit Geld zu tun. Er plädiert für einen Vermögensbegriff, der weit über materiellen Reictum hinausgeht.
"Der Soziologe Thomas Druyen macht sich für einen erweiterten Begriff von Vermögenden stark. Allzu oft werde der Begriff rein materiell gesehen. Es gebe aber durchaus viele Vermögende, die ihr Können und ihren finanziellen Reichtum zum Nutzen der Gesellschaft einsetzten. In diesem Sinne sei auch eine Professionalisierung des Stiftungswesens dringend geboten, sagte Druyen im Deutschlanfunk." Deutschlandradio
"Böse Reiche, schlechter Reichtum? Alles überholte Klischees, meint Reichtumsforscher Thomas Druyen im Gespräch mit stern-Autor Arno Luik. Denn ohne Reiche, die ihr Geld zurückfließen lassen, kann unsere Gesellschaft die Probleme der Zukunft nicht mehr meistern." Stern "Über die Reichen wird gern und häufig gesprochen. Dabei ist über sie nur wenig bekannt. Nicht einmal der Begriff Reichtum ist sauber definiert. Thomas Druyen schließt diese Wissenslücke." brand eins "Der Schatz liegt in jedem selbst, das ist die Botschaft dieses Buches. Aber Thomas Druyen bietet auch eine soziale Vision - und die speist sich ganz wesentlich aus der Verantwortung des Unternehmers für die Gesellschaft." Süddeutsche Zeitung