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Christoph Antweiler ist Professor für Südostasienwissenschaften an der Universität Bonn. Zahlreiche Forschungsreisen haben ihn in die ganze Welt geführt, speziell in Indonesien verbrachte er mehrere Jahre mit Feldforschung. Antweiler gilt als einer der wichtigsten Universalienforscher. Sein viel beachtetes wissenschaftliches Hauptwerk "Was ist den Menschen gemeinsam?" erschien 2007.
Warum gibt es keinen Sex in der Öffentlichkeit? Wieso hat jeder Mensch ein Heimatgefühl? Wann finden Menschen einander schön? Weltweit gibt es rund 4000 Völker und 7000 Sprachen – doch uns Menschen verbindet mehr, als wir denken: Wir haben alle die gleiche Körpersprache, wir haben alle eine gemeinsame Auffassung von Sport und Spiel, und wir haben auch alle einen ziemlich ähnlichen Begriff von Liebe.
Bei zahlreichen Feldforschungen in der ganzen Welt hat der Ethnologe Christoph Antweiler überraschend viele Verhaltensmuster gefunden, die überall gleich oder ähnlich zu finden sind. Nicht erst seit der Globalisierung wächst die Welt zusammen, sie macht die Verbindungen nur doch dicker. Und letztlich konnte die Globalisierung eben nur funktionieren, weil die Menschen sich so ähnlich sind. Christoph Antweiler beantwortet die Frage danach, was die Menschheit im Innersten zusammenhält.
"Christoph Antweiler erklärt brillant, wie sich die Welt als universelle Heimat begreifen lässt. Für Manager und Unternehmer, die sich in fremden Ländern zurechtfinden müssen, ist "Heimat Mensch" eine Fundgrube, weil das Buch interkulturelles Trockentraining im Seminar ersetzt. Vergnüglich geschrieben." Handelsblatt
„Anregend, kurzweilig, lesenswert.“ NZZ am Sonntag
„Der anektdotenreiche und erfreulich belehrungsfreie Forschungsüberblick ist auch für Laien ein echter Lesegenuss.“ emotion
„,Heimat Mensch - Was uns alle verbindet´ vermittelt in zwölf kurzen Kapiteln anschaulich und unterhaltsam ethnologisches Sachwissen.“ idw-online
„Das Buch ist abwechslungsreich und vielfältig in seinen Beispielen, dass es einfach mehr Lust auf die Suche nach Gemeinsamkeiten im Alltag macht." Humanistischer Pressedienst
"Christoph Antweiler fördert - empirisch abgestützt - verblüffende Erkenntnisse zutage. In leicht zugänglichen, anschaulichen Passagen - doch fern des von ihm verabscheuten Ethno-Pops mit dessen Heile-Welt-Utopien - vermittelt er die anthropologische Gewissheit: Wir sind uns näher, als wir denken - und nur deswegen konnte so etwas wie die Globalisierung überhaupt entstehen." Deutschlandradio Kultur
"Christoph Antweiler erklärt, was uns Menschen verbindet. In unserer anomischen neoliberalen Welt herrscht die Meinung vor, dass man ohne Rechtsnormen und Werte auskommen könne - die Ethnologie zeigt hingegen auf, dass der Mensch gut daran tut, sie zu setzen." Süddeutsche Zeitung
"Er plädiert schließlich mit seinem Buch für ein Umdenken, hin zur Wahrnehmung der zahlreichen Gemeinsamkeiten zwischen Völkern und Kulturen." Kölnische Rundschau
"Heimat Mensch" ist ein inspirierendes populär-ethnologisches Lesebuch für alle, die ihre einmal gewonnenen Glaubenssätze über den Menschen und das Menschliche nicht für immer in Bernstein gegossen wissen wollen." Frankfurter Rundschau
"Anekdoten aus der ethnologischen Forschung, eine gut verständliche Sprache und ein Anhang mit kommentierten Literaturempfehlungen, ebenso wie zahlreiche Hinweise auf weiterführende Webseiten, machen dieses Buch zu einem guten Einstieg in die Thematik, auch für Laien." Das Parlament