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Armin Nassehi, geboren 1960 in Tübingen, ist Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er hat Philosophie, Soziologie, Erziehungswissenschaften und Psychologie studiert und arbeitet heute auf den Gebieten der Politischen Soziologie, der Kultur-, der Organisations-, der Wissens- und der Religionssoziologie. Nassehi hat zahlreiche Bücher und Aufsätze verfasst und mischt sich auch aktiv in öffentliche Debatten ein. Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er zugleich als Berater und Redner in Unternehmen und Verbänden unterwegs. Seit Herbst 2011 ist er neuer Herausgeber des Kursbuches.
Das Kursbuch war über Jahrzehnte hinweg eine Institution. Es wurde 1965 von Hans Magnus Enzensberger in Zusammenarbeit mit Karl Markus Michel gegründet und entwickelte sich bald zu dem meinungsbildenden Organ der Republik, das die intellektuellen Diskurse des Landes entscheidend mitgeprägt hat. Nach mehreren Verlags- und Herausgeberwechseln wurde es Mitte 2008 eingestellt.
Ab Februar 2012 wird das Kursbuch wieder dreimal jährlich erscheinen. Damit wird eines der wichtigsten Kulturmedien der letzten 50 Jahre wiederbelebt. Das Kursbuch will – fortsetzend mit Nummer 170 – wiedereine Institution werden. Die Autoren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien werden darüber nachdenken, was moderne Gesellschaften prägt und verändert, was sie antreibt und hemmt, was sie befreit und behindert.
Herausgeber wird der renommierte Münchner Soziologieprofessor Armin Nassehi sein. Chefredakteur ist der Publizist und Politologe Peter Felixberger.
"Auf Geist legt sich kein Staub. Nummer 170 wirkt taufrisch und kühl wie ein anbrechender Morgen." Die ZEIT
"Genauso beruhigend schwergewichtig wie seine Vorgänger aus den 60er und 70er Jahren." taz
"Überraschend konkrete Vielfalt von Positionen zur aktuellen Krisenwirklichkeit […] Tiefgehender und origineller als manches Krisengeschnatter aus dem Munde festgefahrener Feuilleton- und Wirtschaftspublizisten." Handelsblatt
"Das 'Kursbuch' kaufen. Und zwar um uns das legendäre Magazin, das ab nächster Woche wieder dreimal im Jahr erscheint, unter den lederbeflickten Cordjackettarm zu klemmen und uns dabei zu fühlen wie kritische Intellektuelle der alten Bundesrepublik." Welt am Sonntag
"Das Kursbuch funktioniert, Verbindungen springen tatsächlich ins Auge." Der Freitag
„Durchweg interessante bis brillante Beiträge […].“ Hannoversche Allgemeine
"Die Krise kann kommen. Sie kann auch wieder gehen. Armin Nassehi liebt die Krise. Das Kursbuch wird sie liebevoll begleiten." Süddeutsche Zeitung