Das Buch wurde in Ihren Warenkorb gelegt.
schließen
zum Warenkorb

Jorge Semprún koordinierte in den Fünfzigern als Mitglied der Exil-KP den Widerstand gegen das Franco-Regime. Von 1988 bis 1991 war er spanischer Kulturminister. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In Deutschland erschien z.B. "Blick auf Deutschland" und der Roman "Zwanzig Jahre und ein Tag".
Dominique de Villepin, französischer Politiker, war von 2005 bis 2007 Premierminister Frankreichs. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, u.a. eine Biografie über Napoleon.
Plädoyer für Europa
Seit die europäische Verfassung in Frankreich und den Niederlanden vorläufig gescheitert ist, herrscht Denkpause in Europa. In ihrem Buch setzen sich der französische Premierminister Dominique de Villepin und der spanische Schriftsteller Jorge Semprún mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft der europäischen Identität auseinander. Für sie bedeutet das NEIN der Franzosen vom 29.Mai 2005 nicht das Ende des politischen Europa.
Der eine ist konservativer Politiker, der ander linker Intellektueller - was sie trotz ihrer Gegensätze verbindet, ist ein ausgeprägtes Gefühl dafür, was es heißt, Europäer zu sein. Es bedeutet von jeher, offen für das Andersartige zu sein und bestrebt, Unterschiede kennen zu lernen. Es heißt, andere Sprachen zu akzeptieren und andere Traditionen. Villepin und Semprún sind der Überzeugung, dass uns über all diese Unterschiede hinweg die gemeinsamen demokratischen Werte verbinden. Ungeachtet aller innerstaatlichen Probleme und Krisen steht für die Autoren deshalb fest: " Die Lösung ist Europa."