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Katja Blomberg ist promovierte Kunsthistorikerin und Journalistin. Als freie Korrespondentin berichtete sie zehn Jahre lang für die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus den Niederlanden, Belgien, Großbritannien und Japan über zeitgenössische Kunst, bevor sie drei Jahre als Kulturredakteurin für FAZ.net arbeitete. Im Anschluss daran war sie als Pressesprecherin des Museums für Angewandte Kunst (MAK) in Wien tätig. Seit 2005 leitet sie als Künstlerische Leiterin das Haus am Waldsee, einen Veranstaltungsort für internationale Gegenwartskunst in Berlin. Katja Blomberg gelang es in den vergangenen Jahren erfolgreich, das Programm des renommierten Hauses am Waldsee auf internationale Kunst, die in Berlin produziert wird, auszurichten. Hier stellt sie internationale, zeitgenössische Kunst vor und organisiert Künstlergespräche, Künstlerabende, aber auch Konzerte und Konferenzen zu den Ausstellungen. Gemeinsam mit den in Berlin ansässigen Künstlern schärfte Katja Blomberg das ursprüngliche, internationale Profil des Hauses am Waldsee und macht den kreativen Reichtum einer Stadt im Umbruch auf höchstem Niveau sichtbar.
Der deutsche Kunstmarkt ist ein Netzwerk, das schwer zu durchschauen ist. Nur wer dazu gehört, kennt das Terrain. Den Akteuren im Kunsthandel steht vor allem eins auf der Stirn geschrieben: Diskretion. Der Kunstmarkt funktioniert nach wie vor hermetisch. Die Beteiligten drehen in einem komplexen Zusammenspiel an der Werteschraube, das für Außenstehende nicht abzuschätzen ist. Wer mitspielen will, muss sich zuerst Einblick verschaffen.
In präzisen kurzen Kapiteln führt Katja Blomberg durch die Stationen der Wertschöpfung zeitgenössischer Kunst – vom Künstler bis zum Museumsdirektor. Sie vermittelt einen Blick in die Welt der Sammler, Auktionatoren, Kuratoren und Galeristen. Flanierend erschließt sie einen internationalen Markt, in dem sich harte Finanzwerte mit Ästhetik und Genuss verbinden.
Mit einem Verzeichnis öffentlich zugänglicher Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst und einem Adressenverzeichnis maßgeblicher Galerien.
"Der geschmeidige Ton ihres Buches und die stets mit großer Sympathie verfassten Porträts wichtiger Figuren der Kunstszene sind auf Verführung angelegt." taz
"Kenntnis- und faktenreich, so seriös wie verständlich geht Katja Blomberg der Frage nach "Wie Kunstwerte entstehen". Sie nimmt in ihrem Buch die Arbeit von Galerien, Messen und einigen der rund 600 Auktionshäuser weltweit unter die Lupe, beschreibt Anschaffungskonzepte von Sammlern und Marketing-Methoden von Künstlern." Nürnberger Nachrichten
"Von den Profis lernen heißt kaufen lernen: wen beispielsweise nur der Profit antreibt, der muss von Kunst in Wahrheit nicht viel verstehen. "Wer dieses Spiel durchschaut, braucht kaum noch auf das Werk zu schauen", behauptet Blomberg. So reichen im Grunde ein paar Informationen über den Künstler. Man müsse wissen, bei wem er studiert, welche Stipendien er bekommen und wo er ausgestellt habe, wer ihn vertrete, wer über ihn geschrieben und welcher Kurator sich zuletzt für ihn interessiert habe. Wenn man da die richtigen Adressen und Namen nennen könne, da dürfte am Markt "fast nicht mehr schief gehen". Die Betonung liegt auf fast. Denn die Bewertungskriterien veränderten sich, das gibt Blomberg zu, "fast ebenso unablässig wie die Schnitte der Haute Couture". Deshalb seien "Insiderwissen und Erfahrung" nach wie vor notwendig." Spiegel
"Fundiert … analysiert die Kunsthistorikerin und Journalistin Katja Blomberg in ihrem amüsant zu lesenden Buch die Marktmechanismen einer Branche, in der Kunst und Kommerz sich nicht von vornherein ausschließen, sondern gegenseitig befruchten." Rheinischer Merkur
"Ihr Wissen präsentiert Katja Blomberg detailreich und spannend, anschaulich und verständlich. Damit ist das Buch gerade für Laien ein guter Einstieg. Denn es macht richtig Lust, sich mit der zeitgenössischen Kunst intensiver zu beschäftigen." Hessischer Rundfunk
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