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Armin Nassehi, geboren 1960 in Tübingen, ist Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er hat Philosophie, Soziologie, Erziehungswissenschaften und Psychologie studiert und arbeitet heute auf den Gebieten der Politischen Soziologie, der Kultur-, der Organisations-, der Wissens- und der Religionssoziologie. Nassehi hat zahlreiche Bücher und Aufsätze verfasst und mischt sich auch aktiv in öffentliche Debatten ein. Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er zugleich als Berater und Redner in Unternehmen und Verbänden unterwegs. Seit Herbst 2011 ist er neuer Herausgeber des Kursbuches.
Armin Nassehi ist viel unterwegs. Auf Bahnhöfen und Flughäfen, in Hörsälen und bei Vorträgen auf Tagungen und Konferenzen. In seinen wunderbaren soziologischen Storys geht er der Frage nach: Wie gehen die Menschen um mit der Perspektivenvielfalt der modernen Welt? Nassehi ist Flaneur, Nomade, reisender Beobachter. Im Alltagsdickicht deutscher Wirklichkeiten sucht er begehbare Pfade, die immer schwerer auffindbar sind. Er entlarvt nicht von oben herab, aber er schärft den Blick und öffnet die Augen für die Besonderheit und Merkwürdigkeit des scheinbar Normalen und Banalen. Bildlich in einem Taxi reist Nassehi durch die Gesellschaft und stürzt sich ins Getümmel produktiver Missverständnisse, paradoxer Erkenntnisfährten und rhetorischer Sackgassen.
"Ein äußerst anregendes und unglaublich cleveres Buch mit überraschenden Pointen. Es regt das Denken immer wieder an. Unbedingt lesen!" HR2
"Die Welt als romantische Vorstellung kollidiert mit der Wirklichkeit einer Hartz IV Gesellschaft, mit globaler Ungerechtigkeit, weltweitem Klimakollaps und Finanzkrise. Und dennoch hat Armin Nassehi seine soziologischen Storys nicht als Lamento in Moll geschrieben, in seinem Buch setzt er eher einen kräftigen Akkord: Wir sind in der Krise - packen wir's an." Bayern2
"Während alle Welt nach Anzeichen sucht, die ein nahendes Ende der Wirtschaftskrise zur Normalität belegen, überrascht der Münchner Soziologe Nassehi mit einer ganz anderen These: In unserer Gesellschaft ist der Ausnahmezustand der Normalfall. (...) Das Buch ermuntert ganz unbedingt zum Blick über den Tellerrand.“ Kieler Nachrichten
"Soziologe mit Leib und Seele." Süddeutsche Zeitung