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Detlef Gürtler lebt in der Schweiz, in Deutschland und in Spanien. Er ist Chefredakteur des Schweizer Wissensmagazins GDI Impuls, Autor erfolgreicher Wirtschaftssachbücher (»Die Dagoberts«, »Die Tagesschau erklärt die Wirtschaft«) und Journalist für diverse Tages- und Wochenzeitungen (u.a. Welt, taz, La Vanguardia).Darüber hinaus ist er Berater für internationale Unternehmen.
»Deutschland hat sich auf einen Weg begeben, an dessen Ende ein Europa nach deutschem Vorbild stehen soll, aber viel wahrscheinlicher die Zerstörung der Europäischen Union stehen wird«, warnt Autor Detlef Gürtler in seiner Streitschrift »Entschuldigung! Ich bin deutsch«. Er entschuldigt sich für Angela Merkel & Co und entlarvt auf selbstironische Weise das deutsche Wesen, mit dem die Deutschengerade ganz Europa bevormunden. Gürtlerdeckt auf, warum die Deutschen so sind, wie sie sind, wie sie damit Europa zerstören und wie die Europäer das vielleicht noch verhindern können.Denn, so ist Gürtler überzeugt: Am deutschen Wesen kann Europa nicht genesen.
»Entschuldigung! Ich bin deutsch« erscheint zeitgleich am 4. Juli in sieben Sprachen als eBook: deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, türkisch und niederländisch. In Anlehnung an die Flugschriften, die im Zeitalter von Internet, App und E-Mail wieder bedeutsam werden, stellt der Hamburger Murmann Verlag diese wiederzuentdeckende literarische Gattung der Aufklärung erstmals auch in europäischer und zugleich elektronischer Form vor.

Wir Deutschen sind die Besten. Wir sehen das zwar nicht so, aber es ist einfach Tatsache. Detlef Gürtler spricht aus, wie die neue starke Rolle Deutschlands in Europa auf seine Nachbarn und Freunde wirkt. Auf Schweizer und Österreicher, Engländer und Franzosen, auf Spanier und Italiener oder auf Türken und Holländer. Dort herrscht seit jeher eine Mischung aus Respekt, Angst und Bewunderung.
Der Autor, selbst Europäer mit Lebens- und Arbeitsschwerpunkten in Spanien, in der Schweiz und Deutschland, bittet im Namen seiner deutschen Landsleute um Entschuldigung. Gleichzeitig macht er Vorschläge, wie Europa aus der deutschen Umklammerung herauskommt.
Der Zwiespalt: Auch wenn am Ende die Europäer Europa vor der Germanisierung bewahren müssen, den Weg dorthin weist am besten wieder einmal ein Deutscher – die wissen schließlich alles besser. Typisch deutsch eben. Nicht immer sympathisch, aber gut.